Ich bin Ola Ozimek, komme aus Jelenia Góra, bin aber in ganz Polen unterwegs und ein bisschen in Berlin. ODIO TEES ist meine Marke — Designerstücke, T-Shirts, Hoodies und Leggings, die ich von Hand veredle: mit Hologrammfolie, UV-Leuchtfarbe, 3D-Druck und Puffdruck. Ich suche keine Korrektheit. Ich suche eine Form, die es noch nicht gab.
Ich finde Materialien in Secondhand-Läden, bei billigen Ausverkäufen, manchmal im Müll. Dann arbeite ich sie um — nähe um, füge hinzu, behänge sie mit Accessoires, mische Genres und Ästhetiken, bis die Funktion nicht mehr zählt und die Form zur Hauptsache wird.
Außen und Futter verwechsle ich oft — absichtlich. In meinen Kleidungsstücken ist ein Ärmel manchmal länger als der andere, ein Kragen geht in einen Schleier über, und ein verlorener Handschuh kann als Schuhschmuck enden. Ich schöpfe reichlich aus der heutigen Popkultur und aus fernen Kulturen, aber am nächsten steht mir immer die Straßenkunst.
Die interessantesten Dinge entstehen, wenn ich mit anderen zusammenarbeite. Hier sind die Menschen, mit denen ich am häufigsten zusammenarbeite.
Gemeinsam als ODIO X Pieczarkowski schaffen wir gemeinsame Kollektionen — von der Debütkollektion „Rat Salad” bis zur Show „Psychofashion” im OFF Piotrkowska in Łódź.
Model und Sängerin, die den ODIO-Showroom in Staniszów eröffnet hat und bei unseren größten Shows dabei ist.
Er komponiert die psychedelische Musik, die das Publikum durch meine Shows führt — wie durch einen Traum.
Choreografie unserer gemeinsamen Shows — Bewegung, die genauso durchdacht ist wie der Schnitt.
Ich arbeite außerdem immer wieder mit Karolina Czarnecka, Komendarek, Sorry Boys und Jaga Hupało — einem Kreis, der seit Jahren zusammenhält.
Ich trage sie von Hand auf — sie fängt das Licht ein und wechselt je nach Blickwinkel die Farbe.
Grafiken, die unter Schwarzlicht leuchten — nach Einbruch der Dunkelheit bekommt das T-Shirt ein ganz anderes Leben.
Ein Druck, der sich über dem Stoff erhebt — eine Grafik, die man unter den Fingern spürt.
Schichtweise, plastische Details über klassischem Siebdruck.
Der eine ist Werkstatt und Laden in der Stadt. Der andere — ein alter Feuerwachturm, den ich zu einem Kunstraum am Fuß der Berge umgebaut habe.